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Te Aroha, 11.10.2013

Nach einiger Zeit der Abstinenz habe ich nun wieder die Zeit gefunden, um ein weiteres Mal von unserem Neuseeland-Aufenthalt zu berichten. Nach der schönen Zeit im nördlichen Paihia (Bay of Islands, Northland), über die ich bereits geschrieben habe, hatte es uns in den westlichen Teil des Northlands verschlagen. Dort war der winzige Strandort Ahipara für drei Nächte unser zu Hause. Nach dem wir uns versichert hatten, dass wir nicht die einzigen (lebenden) Menschen im Dorf waren, ging es für einige Partien Fußball an den 90 mile Beach, der übrigens auch als viel befahrene Autostrecke fungiert. Danach stürzten wir uns den Fluten der tasmanischen See entgegen. Am nächsten Tag folgte der Ausflug an den nördlichsten Punkt der Insel: Cape Reinga. Hier treffen tasmanische See und Pazifik aufeinander und erzeugen eine weiße Kollisionslinie, die von den Aussichtspunkten deutlich sichtbar ist. Die Vielfalt der Pflanzen und spektakulären Formen der Felswände sorgten neben dem sensationellen Ausblick auf das Meer für einen unterhaltsamen Reisetag. Nach drei Nächten in Ahipara ging es früh am Morgen weiter Richtung Whitianga, unsere bislang längste Autofahrt, die wir an einem Stück zu bewältigen hatten. Insgesamt sollten wir ganze 10 Stunden unterwegs gewesen sein, ehe wir müde in unsere Betten (meines erschien mir besonders hart) fielen. Zwischenstationen waren der Kauri Forest, ein unberührtes Waldareal das einigen der größten Bäume Neuseelands beherbergt, sowie Auckland, die Stadt, in der wir vor zwei Wochen in unser Auslandsabenteuer starteten und wo wir unseren großen Hunger mit noch größeren Burgern von Burgerfuel besänftigten, ehe wir besagtes Whitianga erreichten. Hier besuchten wir zum einen den bekannten Hot Water Beach, einen Sandstrand mit unterirdischen Thermalströmen, der nach einiger Grabungsarbeit kochend heißes Wasser zu Tage fördert, was uns den ein oder anderen verbrannten Zeh eingehandelt hat, zum Anderen die Cathedral Cove, eine begehbare Buchtenlandschaft mit dem wahrscheinlich schönsten Sandstrand Neuseelands. Außerdem besuchten wir mehrere Attraktionen an der historischen ,,Route 309‘‘, darunter weitere Kauri-Bäume, Wasserfälle und eine Manuka-Honig-Imkerei, bei der wie übrigens einen äußerst schmackhaften Honig erwarben, der uns nun Frühstück und Tee versüßt. Alle Einheimischen oder anderen Backpacker, die wir bisher kennenlernen durften, waren freundlich und mittteilungsfreudig. Unsere nächste Station führt uns in das Zentrum Neuseelands nach Te Aroha. Hier gibt es kein Internet, weshalb der Blog wieder für ein paar Tage ruhen muss. Wenn ihr das nächste Mal von uns hört, sind wir vielleicht schon an der East-Cost in Hastings und verdienen unsere ersten NZ-$ beim Apfelpflücken. Bis dahin alles Gute, euer Jonas.

16.10.13 03:11

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